Priesterweihe von Klaus Schülein

Mit einer feierlichen Vigil am Freitagabend und der Priesterweihe am Samstag beging das Priesterseminar St. Wolfgang gemeinsam mit zahlreichen Gläubigen, Angehörigen und Wegbegleitern die Weihe von Klaus Schülein zum Priester des Bistums Regensburg. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete die Vigil im Priesterseminar. Zu Beginn segnete Offizial Domkapitular Dr. Peter Stier die liturgischen Gewänder und Gefäße, die der Neupriester künftig bei der Feier der Liturgie verwenden wird. Im Anschluss zog die Gottesdienstgemeinde unter dem Gesang der Allerheiligenlitanei durch den Kreuzgang des Priesterseminars. Die Prozession brachte die Verbundenheit der Kirche mit dem Weihekandidaten zum Ausdruck und mündete in die Feier des Wortgottesdienstes. In seiner Predigt griff Offizial Dr. Stier die Begegnung des auferstandenen Christus mit dem Apostel Petrus auf. Das Bekenntnis „Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe“ (Joh 21,17) sei der Schlüssel zum Verständnis jeder priesterlichen Berufung. Nicht menschliche Vollkommenheit, sondern die Liebe zu Christus und die Bereitschaft, seinem Ruf zu folgen, seien das Fundament des priesterlichen Dienstes. Bis Mitternacht schloss sich eine Zeit der eucharistischen Anbetung an. Viele Gläubige nutzten die Gelegenheit, den Weihekandidaten im Gebet zu begleiten und sich geistlich auf den Weihetag einzustimmen.

Am Samstag spendete Bischof Dr. Rudolf Voderholzer im Regensburger Dom die Priesterweihe. Mit der Handauflegung und dem Weihegebet wurde Klaus Schülein in den priesterlichen Dienst der Kirche aufgenommen. Im Anschluss kamen Familie, Freunde, Wegbegleiter und die Seminargemeinschaft zum traditionellen Weihemahl im Priesterseminar zusammen. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete die Dankvesper in der Kirche St. Jakob. Zahlreiche Gläubige nahmen die Gelegenheit wahr, den Einzelprimizsegen des Neupriesters zu empfangen.

Die Tage der Priesterweihe machten einmal mehr deutlich, dass eine Berufung zum Priestertum in der Gemeinschaft der Kirche wächst und getragen wird – im Gebet, in der Liturgie und in der Freude über Gottes Wirken.

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